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CBD Öl Wirkung und Nebenwirkung 2017-04-26T12:33:31+00:00

Dadurch, dass das CBD Öl ein natürlicher Inhaltsstoff der Hanfpflanze ist, ist die Wirkung relativ einfach beschrieben. Die Nebenwirkungen halten sich dabei sehr in Grenzen und die Verträglichkeit ist allgemein sehr gut. Wenn du dich über die Verwendung von CBD Öl informieren möchtest, kannst du das auf dieser Seite nachlesen.

Was und wie ist die CBD Öl Wirkung?

Damit das CBD seine Wirkung entfalten kann, musst du es einnehmen.

Die Wirkung des Öls tritt normal innerhalb von Minuten bis Stunden ein und hängt ganz davon ab, ob man vorher viel oder wenig gegessen hat. Je leerer der Magen vor der Einnahme ist, desto schneller beginnt die Wirkung. Hat man also vorher gut gegessen, kann es einige Stunden dauern, bis sich die Wirkung entfaltet.
Achtung: Immer mit einer kleinen Menge die Anwendung des CBD Öls beginnen, bevor die Dosis erhöht wird.

Im Gegensatz zu den meisten Cannabinoiden wirkt das CBD sehr mild. Durch seine Natur, welche etwas indirekt ist, hat es die Wissenschaft bisher schwer geschafft, die genauen Wirkungen zu erforschen. Hauptsächlich wirkt das CBD Öl sehr beruhigend und entspannend, ohne dabei berauschend (wie THC) zu sein. Das THC aktiviert die CB1 und CB2 Rezeptoren, hingegen CBD diese Rezeptoren nicht stimuliert.

cbd

Die CB1 und CB2 Rezeptoren

Die Cannabinoid Rezeptoren können in unserem Körper bei einigen Prozessen mitspielen. Da wären zum Beispiel unsere Stimmung, Schmerzempfindung, Appetit und das Gedächtnis. Diese Rezeptoren können durch Endocannabinoide (produziert vom eigenen Körper) als auch von pflanzlichen Cannabinoiden (wie jene in Hanf oder Cannabis) aktiviert werden. Dabei werden sie in zwei Gruppen, die CB1 und CB2 Rezeptoren, unterteilt.

Die CB1 Rezeptoren werden hauptsächlich im zentralen Nervensystem und in kleinen Mengen in der Leber, in den Nieren und der Lunge gefunden. Dagegen sind die CB2 Rezeptoren ein Teil des zentralen Nervensystems und befinden sich auch in den hämatopoetischen Blutzellen. CB1 spielen bei der Produktion der Neurotransmitter und üben dabei psychoaktive Effekte aus.

Gleichzeitig sind CB1 Rezeptoren an dem Lipogenese-Prozess beteiligt, der in der Leber stattfindet und scheinen auch eine Rolle bei der Aufrechterhaltung der Homöostase (körpereigenes internes Gleichgewicht) zu spielen. Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass CB1 auch Lust, Konzentration und Appetit, Gedächtnis und Schmerztoleranz beeinflussen.

CB2 Rezeptoren auf der anderen Seite beeinflussen das Immunsystem, welche an einer Vielzahl von Funktionen wie Immunsuppression oder Apoptose (programmierter Zelltod) beteiligt sind. Studien zeigen, dass CB2 die Schmerzempfindung modulieren und eine Rolle bei verschiedenen Krankheiten spielen kann, von Leber- und Nierenproblemen bis hin zu neurodegenerativen Erkrankungen.

Die Effekte von CBD im Körper

CBD stimuliert diese beiden Rezeptoren nicht; Stattdessen aktiviert es andere Rezeptoren, wie die Vanilloid-, Adenosin- und Serotoninrezeptoren. Durch die Aktivierung des TRPV-1-Rezeptors spielt Cannabidiol eine Rolle bei der Regulierung der Körpertemperatur, Schmerzempfindung und Entzündung. Außerdem hemmt CBD das FAAH-Enzym, eine Verbindung, die den CB1-Rezeptor aktiviert. Auf diese Weise minimiert CBD die Aktivierung von CB1 durch THC, wodurch seine psychoaktiven Effekte reduziert werden.

Die Aktivierung der Adenosinrezeptoren durch CBD gibt die angstbefreienden und entzündungshemmenden Effekte von Cannabidiol frei. Adenosin-Rezeptoren sind auch an der Freisetzung von Dopamin und Glutamat beteiligt, zwei Neurotransmitter, welche Hauptrollen im Körper spielen. Dopamin ist an der motorischer Kontrolle, Motivation und den Belohnungsmechanismen beteiligt, während Glutamat einer der Hauptvermittler von exzitatorischen Signalen ist, die in Erinnerung, Lernen und Kognition involviert sind.

Außerdem wurde festgestellt, dass hohe Konzentrationen von CBD den 5-HT1A-Serotoninrezeptor aktivieren und anti-depressive Effekte ausüben. Der gleiche Rezeptor ist in einer Reihe von Prozessen aus Schmerzwahrnehmung, Appetit, Übelkeit und Angst zu Schlaf- und Suchtmechanismen beteiligt.

Abschließend blockiert CBD die CPR55-Signalisierung, verringert die Knochenreabsorption und die Krebszellproliferation. CPR55 ist weit im Inneren des Gehirns vorhanden, verbunden mit der Modulation der Knochendichte und des Blutdrucks sowie der Krebszellproliferation.

Hat CBD Öl Nebenwirkungen?

Wie jedes Mittel, welches konsumiert wird, kann auch CBD Öl bei jeder Person anders wirken. Bevor man ein CBD Öl kauft sollte man sich sicher sein, dass es von höchster Qualität ist. Dazu muss der Hersteller auf seiner Seite die Laborprüfberichte offen legen, damit man sofort sieht, wie die Qualität des CBD Öls ist.  Bei unserem Shop bekommst du nur geprüftes CBD Öl, die Hersteller haben auf deren Seite die Prüfberichte offen gelegt und wir kontrollieren regelmäßig, ob diese auch weiterhin aktuell sind.
Kauft man CBD Öl einer schlechten Qualität, können auch die Nebenwirkungen stärker auftreten. Folgende Nebenwirkungen, welche nur sehr selten auftreten, sind derzeit bekannt: Magenverstimmungen, Kopfschmerzen, trockener Mund. Generell versuchen wir mit unserer Webseite zu informieren, daher kannst du hier Erfahrungsberichte nachlesen.

CBD Öl Wechselwirkungen mit anderen Stoffen

Die wissenschaftliche Forschung hat bereits deutlich gezeigt, dass Cannabidiol oder CBD das Potential hat, viele verschiedene Erkrankungen effektiv zu behandeln, indem man das Endocannabinoidsystem mit sehr wenigen unbeabsichtigten Wirkungen manipuliert. Allerdings können einige der Nebenwirkungen von Cannabidiol gefährlich sein, wenn man sie nicht kennt. Ein solcher Effekt ist die Hemmung des Cytochrom-P-450-Enzymsystems.

Was ist das Cytochrom-P-450-Enzymsystem?

Dieses System ist innerhalb der Leber und ist für die Metabolisierung von 90 Prozent der Medikamente verantwortlich. Dieses System enthält mehr als 50 Enzyme, welche Toxine verarbeiten und eliminieren.
Um eine geeignete Dosierung von Medikamenten zu bestimmen, machen Ärzte Berechnungen mit dem durchschnittlichen Zeitaufwand für verschiedene Medikamente, welche von dem P-450 System abgebaut werden können. Wenn nur ein Medikament verarbeitet wird und das System im Allgemeinen gesund ist, sind diese Durchschnittswerte meist korrekt. Allerdings haben bestimmte Medikamente die Fähigkeit, die Abarbeitungszeiten innerhalb des Cytochrom-P-450-Systems zu beeinflussen, so dass andere Medikamente schneller oder langsamer metabolisieren. Auch wenn das System aufgrund von Leberproblemen oder durch andere Gründe krank ist, können Medikamente nicht so metabolisiert werden, wie es sein sollte.

CBD im Cyptochrom P-450 System

Cannabidiol kann die Verarbeitungszeit der Metabolisierung von bestimmten Medikamenten verlangsamen. Die Verlangsamung kann zu einer erhöhten Dosis des jeweiligen Stoffes im Körper führen, wodurch unterwünschte Nebenwirkungen häufiger und vermehrt auftreten können. Sollte ein Stoff oder Medikament in Wechselwirkung zu CBD stehen, gehört die Dosierung beider Stoffe angepasst, damit keine Überdosierung auftritt. Bei einer Überdosierung  von Medikamenten in Verbindung mit CBD können unvorhergesehene Nebenwirkungen auftreten.

Stoffe welche mit CBD in Wechselwirkung stehen

Jedes durch das Cytochrom-P-450-Enzym metabolisierte Medikament könnte mit Cannabidiol reagieren. Laut der Indiana University Department of Medicine, sind folge Stoffe bekannt, welche eine Wechselwirkung mit CBD haben:

Steroide, HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren, Kalziumkanalblocker, Antihistaminika, Prokinetik, HIV-Antiviren, Immunmodulatoren, Benzodiazepine, Anti-Arrythmik, Antibiotika, Anästhetika, Anti-Psychotik, Antidepressiva, Anti-Epileptika, Betablocker, PPIs, NSAIDs, Angiotension II Blocker, Orale hypoglykämische Mittel, Sulfonylharnstoffe

Bitte beachte, dass diese Liste keinesfalls vollständig sein kann und auch keine Garantie gibt. Sie basiert auf Recherchen und soll als Information gelten!

Referenzen zu den Wirkungen von CBD

  1. Pertwee RG., Pharmacology of cannabinoid receptor ligands, Current medical chemistry, 1999, 6(8):635-64; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10469884
  2. Ashton JC, Wright JL, McPartland JM, Tyndall JD, Cannabinoid CB1 and CB2 receptor ligand specificity and the development of CB-2 selective antagonists, Current medical chemistry, 2008, 15(14):1428-43; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18537620
  3. http://en.wikipedia.org/wiki/Cannabinoid_receptor_type_1
  4. Racz I, Nadal X, Alferink J et al., Crucial role of CB2 cannabinoid receptor in the regulation of central immune responses during neuropathic pain, The Journal of Neuroscience, 2008, 28(46):12125-35;   http://www.jneurosci.org/content/28/46/12125.long
  5. http://en.wikipedia.org/wiki/Cannabinoid_receptor_type_2
  6. Costa B., Giagnoni G. et al., Vanilloid TRPV1 receptor mediates the antihyperalgesic effect of the nonpsychoactive cannabinoid, cannabidiol, in a rat model of acute inflammation, British Journal of Pharmacology, 2004, 143(2):247-50; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1575333/
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